Haltungsform Aldi setzt auf Ferkel aus Deutschland

Aldi stellt sein Angebot an Schweinefrischfleisch weiter um. Bis zum vierten Quartal 2022 soll die komplette Wertschöpfungskette bei konventionellem Schweinefrischfleisch - von der Geburt bis zur Verarbeitung - in Deutschland stattfinden. Das gilt dann auch für die Ferkelproduktion.

Dienstag, 30. November 2021, 13:54 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Aldi

Mit dem Haltungswechsel hat Aldi im Juni 2021 ein Zeichen für mehr Tierwohl gesetzt. Ein wesentlicher Bestandteil des Haltungswechsels ist dabei die Zusage von Aldi, zukünftig noch stärker auf Ware aus Deutschland zu setzen und so die deutsche Landwirtschaft zu unterstützen.

Aldi Nord und Aldi Süd haben beschlossen, bis zum vierten Quartal 2022 bei konventionellem Schweinefrischfleisch konsequent auf "5D" umzustellen. "5D" bedeutet, dass zukünftig jeder einzelne Schritt der gesamten Wertschöpfungskette bei konventionellem Schweinefrischfleisch (Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung und Zerlegung/Verarbeitung) in Deutschland stattfindet. Ausgenommen sind internationale Spezialitäten, Bio-Produkte, Filet und Tiefkühlartikel.

Aldi setzt bei Schweinefrischfleisch schon lange auf deutsche Ware. Lediglich der erste Schritt der Wertschöpfungskette - die Ferkelgeburt - findet derzeit auch noch in Nachbarländern statt.

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