Der Paketboom in Coronazeiten hat der Deutschen Post DHL prächtige Geschäfte beschert. Es lief so gut, dass der Konzern nun für eine Milliarde Euro Aktien zurückkaufen will. Die binnen eines Jahres zurückgekauften Anteilsscheine werden entweder eingezogen oder für die Bedienung von Vergütungsprogrammen eingesetzt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Nach der Ankündigung sprang der Aktienkurs nach oben und war nicht mehr weit entfernt von seinem Allzeithoch. Konzernchef Frank Appel dürfte am Dienstag auf der Bilanz-Pressekonferenz (10.30 Uhr) seine langfristigen Ziele etwas konkretisieren.
Im Corona-Jahr 2020 konnte der Konzern mit seinen weltweit 550 000 Mitarbeitern ein Rekordergebnis verbuchen, nach vorläufigen Zahlen stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 4,8 Milliarden Euro. 2019 hatte der Wert bei 4,1 Milliarden Euro gelegen. Der Konzernumsatz kletterte 2020 um 5 Prozent auf 66,8 Milliarden Euro. Die finalen Zahlen kommen am Dienstag auf den Tisch.
Weil im vergangenen Jahr stationäre Geschäfte zeitweise geschlossen waren und die Menschen viel daheim waren, gingen die Internetbestellungen durch die Decke - und damit auch die Nachfrage nach Paketsendungen von Marktführer DHL und von seinen Wettbewerbern DPD, Hermes und UPS. DHL transportierte 2020 nach eigenen Angaben in Deutschland 1,83 Milliarden Pakete und damit deutlich mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Da waren es 1,59 Milliarden gewesen. Dieses Jahr dürfte es den nächsten Höchstwert geben für das Unternehmen - der Anstieg könnte zwar etwas abflachen, aber nach Einschätzung von Konzernboss Appel geht es weiter bergauf in Sachen Paketmenge.
Logistik DHL mit Rekordergebnis
Umsatz und Gewinn klettern nach oben, die Dividende steigt und es ist so viel Geld in der Kasse, dass noch eigene Aktien zurückgekauft werden können - es läuft rund bei der Deutschen Post DHL.
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