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dm Wachstum im Ausland, Investitionen im Inland

Lebensmittel Praxis | 24. Oktober 2019
dm: Wachstum im Ausland, Investitionen im Inland
Bildquelle: dm

Der Drogeriemarkt dm hat sein Umsatzwachstum vor allem wegen guter Geschäfte im Ausland weiter beschleunigt. Im Geschäftsjahr 2018/2019 (bis 30. September) wurden insgesamt rund 11,2 Milliarden Euro umgesetzt – ein Plus zum Vorjahr von 4,6 Prozent.

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„Wir haben unsere Ziele über erfüllt“, kommentierte Christoph Werner, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, die Bilanz. Das Auslandsgeschäft trug mit einer Steigerung um 9 Prozent auf 2,83 Milliarden Euro besonders kräftig dazu bei. In Deutschland betrug der Zuwachs 3,2 Prozent auf 8,37 Milliarden Euro. Über das Deutschlandgeschäft sagt Markus Trojansky, dm-Geschäftsführer Expansion/VVG: „Wir werden weiter in die bestehenden Märkte in Deutschland investieren und sie modernisieren. So werden im kommenden Jahr rund drei Viertel der dm-Märkte ressourcenschonend betrieben. Wir haben für die Regeneration mehr als 100 Millionen Euro eingeplant.“ 73 Märkte wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland neu- und wiedereröffnet und 114 Märkte umgebaut. Unterm Strich wuchs das Filialnetz um 41 Standorte. Im Oktober eröffnete der 2.000 Markt. Im aktuellen Geschäftsjahr strebt der Händler einen Zuwachs in gleicher Höhe an. 

Einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag erwirtschaftete der Online-Shop der Karlsruher. Rund 400.000 Besuche täglich verzeichnet auf der Website, viele der Besucher informierten sich hier, nicht alle kauften. Täglich versendet dm mehr als 6.000 Online-Pakete. 

Für steigende Umsätze im E-Commerce soll eine App sorgen, die noch in diesem Jahr verfügbar sein soll. Zudem laufen aktuell Tests zu einem Click-and-Collect-Modell unter dem Namen „Marktabholung Express“ sowie einem Angebot für Geschäftskunden (dm business), das Unternehmen, Kindergärten Arztpraxen etc. die Möglichkeit bietet, Ware auch in großen Mengen zu ordern. Bei positiver Resonanz sollen die Angebote national verfügbar sein.

Erstmals stellte Christoph Werner als Vorsitzender der Geschäftsführung die Jahresergebnisse vor. Er war im September an die Stelle von Erich Harsch gerückt, der zur Hornbach AG wechselte. Der 46-Jährige ist Sohn des Unternehmensgründers Götz Werner. Für dm arbeiten mehr als 62.000 Beschäftigte, davon rund 41.000 in Deutschland.