Hudson‘s Bay/Kaufhof Europageschäft belastet Bilanz

Das kriselnde Europageschäft um Galeria Karstadt Kaufhof hat dem kanadischen Einzelhandelskonzern Hudson‘s Bay Company (HBC) zu Jahresbeginn weiter zu schaffen gemacht. Der Konzern war zuletzt noch mit 49,99 Prozent an der Europatochter beteiligt, den Mehrheitsanteil hielt die Signa-Gruppe des österreichischen Investors René Benko.

Freitag, 14. Juni 2019 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Schmidt

Die Sparte belastete die Bilanz im ersten Quartal mit einem Verlust von 133 Millionen kanadischen Dollar (88,5 Mio Euro), wie HBC mitteilte.

Die Kanadier wollen sich jedoch ganz aus Deutschland zurückziehen. Hudson‘s Bay und Signa hatten angekündigt, dass Signa die erst im Dezember verschmolzenen deutschen Branchengrößen Karstadt und Kaufhof inklusive Immobilienbestand für rund eine Milliarde Euro komplett von HBC übernimmt.

Die Einigung sieht zudem vor, dass die Kanadier wieder zum alleinigen Eigentümer des verlustreichen Warenhausgeschäfts in den Niederlanden werden, während Galeria Inno in Belgien bei Benko verbleibt.

Insgesamt machte HBC einen Quartalsgewinn von 275 Millionen kanadischen Dollar (rund 183 Millionen Euro). Der Umsatz sank im Jahresvergleich um gut 3 Prozent auf 2,1 Milliarden kanadische Dollar (1,4 Millionen Euro).

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