Kükenschreddern Rewe forciert Test im Ei

Die Rewe-Group bringt die ersten Eier in die Regale, bei denen die sogenannte Seleggt-Methode angewendet wurde. Das Besondere: Bei der Produktion dieser Eier werden in der Vorstufe keine männlichen Küken geschreddert. Eine neue Methode macht eine Geschlechtsbestimmung bereits im Ei möglich (siehe auch LP 15/18, S. 68ff).

Freitag, 09. November 2018 - Handel
Lebensmittel Praxis
brown egg and chicken isolated on a white background
Bildquelle: Getty Images

In Berlin soll es noch im November 2018 erstmals Eier in Supermärkten von Penny und Rewe zu kaufen geben, bei deren Produktion keine Küken getötet wurden. Die Eier sollen zunächst in 223 Berliner Supermärkten der Ketten Rewe und Penny angeboten werden, bis Ende 2019 soll es die Eier in allen 5.500 Filialen geben. Das 6er-Pack koste zehn Cent mehr als ein 6er-Pack Freilandeier, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Rewe-Gruppe, Jan Kunath. „Unser Ziel ist es, das Kükentöten in Deutschland völlig abzuschaffen“, betonte der für das Projekt zuständige Rewe-Manager und Seleggt-Geschäftsführer Ludger Breloh. Das Unternehmen wolle die Technik deshalb „den Brütereien kostenneutral zur Verfügung stellen“. Allerdings bestehe bei der Technik noch Verbesserungsbedarf, um die Methode serienreif zu machen. Deshalb werde es wohl noch „einige Jahre“ dauern, bis das Kükentöten wirklich Vergangenheit sei.

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