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Lidl Schwieriges USA-Geschäft?

Lebensmittel Praxis | 18. Januar 2018
Lidl: Schwieriges USA-Geschäft?

Discounter Lidl scheint in den USA seine Expansionsstrategie zu modifizieren. Statt großer Standorte in Vororten sind jetzt kleinere Innenstadt-Filialen sowie noch günstigere Preise im Visier, meldet heute das Handelsblatt.

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Angeblich gebe es keine Prognosen mehr über künftige Zahlen zur Expansion, nachdem die 49. Lidl-Filiale an den Start gegangen ist. Michael Rogosa, Direktor bei Planet Retail RNG, meint aber, Lidl habe die Herausforderung USA und die Komplexität des dortigen Marktes unterschätzt. 2017 hatte Lidl die ersten Glaspaläste mit über 3.000 qm Grund- sowie gut 2.000 qm Verkaufsfläche eröffnet - auf eigenen Grundstücken. Seit kurzem sucht das Unternehmen aber wohl nur nach kleineren Ladenlokalen ab 1.400 qm zur Miete - nicht an Ausfallstraßen, sondern in lokalen Zentren mit hoher Bevölkerungsdichte. Auch Co-Tenants, also weitere Mieter, vor allem US-Händler, im selben Gebäude, sind als Frequenzbringer offenbar gewünscht.

Trotz dieser "Anfangsschwierigkeiten" sind Experten wie Rogosa aber von Lidls erfolgreichem Markteintritt überzeugt, Das zeige der Preiskampf, der überall dort, wo Lidl eröffnet habe, z. B. bei Konkurrent Wal-Mart begonnen habe. Auch Aldi reagkekre auf Lidl und investiere in sein Filialnetz.