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Shopping-Trends E-Food Nachfrage legt weiter zu

Lebensmittel Praxis | 05. April 2017
Shopping-Trends: E-Food Nachfrage legt weiter zu

Bildquelle: Shutterstock

Der deutsche Online-Handel ist stark ins neue Jahr gestartet: 22,05 Mio. Käufe vermittelte alleine das Verbraucherforum mydealz.de im ersten Quartal 2017. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Nachfrage damit um 19,75 Prozent. Vom Wachstum profitierten auf den ersten Blick eher die üblichen Verdächtigen:

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Jeder vierte Kauf entfiel auf Elektronikprodukte (Rang 1, 5,52 Mio., 25,02 Prozent), jeder sechste auf Mode und Accessoires (Rang 2, 3,74 Mio. Käufe, 16,96 Prozent) und immerhin noch knapp jeder zehnte Kauf auf Filme, Musik und Spiele (Rang 3, 2,14 Mio. Käufe, 9,7 Prozent). Anbieter von Babywaren (Rang 12, 617.833 Käufe, 2,8 Prozent), Apps und Software (Rang 13, 479.205 Käufe, 2,17 Prozent) sowie Kosmetik (Rang 14, 208.724 Käufe, 0,95 Prozent) fristeten hingegen auch im ersten Quartal dieses Jahres ein Nischendasein. Die Zahlen für das erste Viertel dieses Jahres lassen sich jedoch auch anders lesen: Gleicht man die Verkaufszahlen mit denen des ersten Quartals 2016 ab, verschieben sich die Gewichte: Besonders wachstumsstark ist nicht etwa der Handel mit Elektronik, Mode oder Filmen, sondern die Vermittlung von Verträgen und der Vertrieb von Baby- und Kleinkindbedarf.

Doch die Zahlen zeigen: Echtes Wachstum im Internet findet heute eher in der Nische statt – im Bereich Personal Finance oder im Handel mit Baby- und Kleinkinderbedarf. Klassische Segmente des Online-Handels wie Elektronik oder Mode sucht man auf den vorderen Plätzen des Wachstumsrankings vergeblich. Andere Handelszweige stehen hingegen noch vor ihrer Blüte – allen voran der Handel mit Lebensmitteln. Zwar ist die Nachfrage nach Lebensmitteln schon zuletzt deutlich gestiegen – von 538.386 auf 772.226 von mydealz im ersten Quartal vermittelte Käufe. Das Nachfrageplus von 54,99 Prozent dürfte jedoch erst den Beginn des Wachstums bilden.