Die Gesetzespläne von Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne), Mehrwegverpackungen stärker zu fördern, stoßen im Handel auf ein geteiltes Echo. Während der Discount wettert, sieht sich die Rewe auf dem richtigen Weg.
Zum Erreichen der EU-Klimaziele zieht Irland in Erwägung, in den nächsten drei Jahren etwa 200.000 Kühe zu töten. Dies sei in einem internen Papier des Landwirtschafsministerium in Dublin vorgeschlagen worden. Ähnliche Pläne für Deutschland gibt es aktuell nicht.
Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) ist darüber erleichtert, dass das Landesarbeitsgericht Hamburg (Az. 3 SaGa 1/23) gestern das Urteil des Arbeitsgerichts Hamburg zu den von der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) initiierten Warnstreiks vom 9. Juni bestätigt hat. Dies sagte Ernst Kammerinke (Foto), Tarifpolitscher Geschäftsführer im BDSI.
Das Bundeskabinett hat dem Gesetzentwurf zur Änderung mautrechtlicher Vorschriften zugestimmt. Ab Dezember 2023 soll die Lkw-Maut um einen CO2-Aufschlag erhöht werden. Das solle klimafreundliche Fahrzeuge attraktiver machen.
Das Arbeitsgericht Hamburg hat geplante Streiks in der Süßwarenindustrie in neun Tarifregionen verboten. Einem Antrag des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) auf Erlass einer einstweiligen Verfügung sei stattgegeben worden.
Emmentaler-Käse muss nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht zwingend aus der Schweiz kommen. Das Gericht der EU wies am Mittwoch in Luxemburg eine entsprechende Klage der Schweizer Branchenorganisation Emmentaler Switzerland ab.
Produkte wie Kaffee, Holz und Palmöl dürfen künftig nur noch in der EU verkauft werden, wenn dafür nach 2020 keine Wälder gerodet wurden. Die EU-Staaten stimmten am Dienstag in Brüssel einem entsprechenden Gesetz zu.
Der Lebensmittelverband Deutschland blickt der Berufung eines Bürgerrats Ernährung mit großer Skepsis entgegen.
Rückläufige Tierbestände, wirtschaftliche Belastungen durch die Energiekrise, höhere Löhne: Bei der Jahrestagung vom Verband der Fleischwirtschaft (VDF) geht es um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.
Das rheinland-pfälzische Umweltministerium setzt sich dafür ein, dass nicht verkaufte, aber für den Verzehr noch geeignete Lebensmittel an Tafeln und Foodsharing-Initiativen gespendet werden müssen.
Zehn Stellen, 20 Monate, 50 Fälle, ein Dutzend Verfahren, keines mit einem Verstoß gegen UTP-Verbote beendet. Es drängen sich Fragen auf.
Hubertus Heil (Foto) hat vor ersten Ergebnissen der Mindestlohnkommission ein deutliches Signal gesetzt, „was er erwartet“. Damit sehen sich Kritiker bestätigt: Löhne werden mehr und mehr zum politischen Spielball.
Wegen ihrer Beteiligung am Bierkartell ist die Brauerei Carlsberg vom Oberlandesgericht Düsseldorf zu einer Geldbuße in Höhe von 50 Millionen Euro verurteilt worden.
Welchen Fahrplan die Kommission hat und was ihr einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
Das EU-Parlament stimmte heute in Straßburg schärferen Importregeln zu. Produkte wie Kaffee, Holz oder Palmöl dürfen künftig nicht mehr in der EU verkauft werden, wenn hierfür der Regenwald beschädigt wurde.
In Deutschland sind die Preise für Süßwaren von Markenherstellern stärker als in den meisten anderen europäischen Ländern gestiegen. Das geht aus einem Vergleich von 21 europäischen Staaten hervor, den das Marktforschungsunternehmen Nielsen veröffentlicht hat.
Die Ausweitung des wasserintensiven Erdbeeranbaus unmittelbar am Unesco-Weltnaturerbe Doñana im Südwesten Spaniens sorgte am Wochenende für Konflikte. Der weltweit größte Abnehmer der andalusischen Erdbeeren ist hierbei Deutschland.
Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, fordert einen Preisdeckel auf die wichtigsten Lebensmittel. Auch die Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel sollte seiner Ansicht nach wegfallen.
Die marktwirtschaftlichen Mechanismen reichen nicht aus, den Klimawandel zu stoppen. Warum das so ist und was sich ändern muss.
Achtung, Greenwashing: Anwältin Astrid Luedtke (Foto) geht auf die hohen rechtlichen Risiken bei vermeintlich „grüner Werbung“ ein.
Rund 60 sogenannte Ernährungsräte sind in Deutschland aktiv und setzen sich für eine „Agrar- und Ernährungswende“ ein. Nun haben sie sich auf Bundesebene zusammengeschlossen und einen Verein gegründet, um auch Einfluss auf Lebensmittelpreise zu nehmen.