Pilotphase abgeschlossen Fritz-Kola bringt Getränke bundesweit in Dosen

Dosen sind gefragt: Fritz-Kola verkauft ab dem zweiten Quartal 2026 bis zu fünf Sorten in der 0,33-Liter-Dose. Ein vierwöchiger Test in Hamburg verlief erfolgreich. Glasmehrweg bleibt für das Unternehmen aber weiterhin Priorität.

Freitag, 16. Januar 2026, 13:30 Uhr
Theresa Kalmer
Glasmehrweg bleibe Priorität: Mit der Dose erweitert Fritz-Kola das Gebinde-Angebot, ohne die Glasmehrweg-Mission aufzugeben. Bildquelle: Fritz-Kola

Fritz-Kola rollt seine Getränke nach einer erfolgreichen Pilotphase bundesweit in Dosen aus. Im zweiten Quartal 2026 startet der Vertrieb von bis zu fünf Sorten in der 0,33-Liter-Dose in den relevanten Verkaufskanälen, wie das Unternehmen gegenüber der Lebensmittel Praxis mitteilte. Parallel prüft der Getränkehersteller eine internationale Ausweitung.

Die Entscheidung fiel nach einem vierwöchigen Test im Dezember 2025 in den Hamburger Stadtteilen St. Pauli und Sternschanze. Die Nachfrage sei hoch gewesen, das Feedback von Konsumenten und Kunden mehrheitlich positiv ausgefallen, teilte das Unternehmen mit. Eine ergänzende Umfrage unter mehr als 1.000 Fans und Konsumenten habe gezeigt, dass sich speziell junge Leute und Fritz-Fans von der Dose begeistert zeigten.

„Die sehr guten Verkaufszahlen und Rückmeldungen haben uns bestätigt, dass die Dose als zusätzliches Gebinde funktioniert – gerade dort, wo Glasmehrweg an seine Grenzen stößt“, so Geschäftsführer Florian Weins. Bundesweit angeboten werden sollen Fritz-Kola Original, Fritz-Kola Superzero, Fritz-Kola Classic light, Fritz-Limo Orange und Mischmasch.

Das Unternehmen betonte, dass Glasmehrweg weiterhin Priorität habe. Fritz-Kola setze weiterhin auf Investitionen in moderne Mehrweganlagen und den Ausbau funktionierender Kreislaufsysteme. Zugleich fordere das Unternehmen höhere Pfandsätze auf Glasflaschen, um die Rückführung und den Erhalt des Mehrwegsystems langfristig zu sichern.

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