Der geschäftsführende Gesellschafter Jan Niewodniczanski verlässt die Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe. Niewodniczanski beendet seine operative Tätigkeit als Geschäftsführer für Technik und Umwelt zum 30. September 2025 auch aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens, wie die Braugruppe mitteilte.
Der studierte Brauingenieur will sich demnach künftig auf seine Rolle als aktiver Gesellschafter konzentrieren und seine Expertise in Aufsichts- und Beratungsgremien der Bitburger Gruppe einbringen. „Ich sehe den Ausstieg aus dem operativen Geschäft als Chance und Perspektive, meine Expertise als Gesellschafter dem Familienunternehmen auch in Zukunft zur Verfügung zu stellen“, erklärte Niewodniczanski in der Mitteilung.
Niewodniczanski hatte seit Oktober 2006 als Geschäftsführer Technik und Umwelt für das Eifeler Familienunternehmen gearbeitet. Der Manager studierte Brauwesen und Getränketechnologie an der TU München in Weihenstephan sowie später noch Betriebswirtschaft an der Universität Kapstadt. Vor seinem Eintritt bei Bitburger arbeitete er in leitenden Positionen bei South African Breweries in Südafrika.
Bitburger-Geschäftsführer teilen sich Verantwortung
Die Verantwortung für das von Niewodniczanski geführte Ressort übernehmen zunächst die übrigen Geschäftsführer der Braugruppe: Stefan Schmitz (Personal und Recht), Markus Spanier (Finanzen, IT und Einkauf) sowie Sebastian Holtz (Vertrieb und Marketing). „Mit seinen ausgezeichneten technologischen Kompetenzen und seiner besonderen Expertise für Umwelt und Nachhaltigkeit hat Jan Niewodniczanski maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen“, würdigte Joachim Peters, stellvertretender Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, die Verdienste des scheidenden Managers.
Zur Bitburger Braugruppe gehören die Marken Bitburger, König Pilsener, Königsbacher, Köstritzer, Licher und Nette. Das Familienunternehmen unterhält zudem eine Vertriebspartnerschaft mit der Benediktiner Weißbräu.
