Erzeugerpreise Juli Kartoffeln werden günstiger, Rindfleisch wird teurer

Die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft sind im Juli 2025 leicht gesunken. Während sich pflanzliche Produkte deutlich verbilligten, zogen die Preise für tierische Erzeugnisse spürbar an. Besonders stark war der Preisrückgang bei Kartoffeln mit minus 53 Prozent.

Donnerstag, 11. September 2025, 09:47 Uhr
Theresa Kalmer
Die Preisentwicklung verlief bei pflanzlichen und tierischen Produkten weiterhin gegenläufig. Besonders stark sanken die Preise für Speisekartoffeln. Bildquelle: Getty Images

Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte sind im Juli 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 0,3 Prozent gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise minimal um 0,1 Prozent.

Die Preisentwicklung verlief bei pflanzlichen und tierischen Produkten weiterhin gegenläufig. Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse fielen im Vergleich zum Juli 2024 um 17,4 Prozent. Besonders stark sanken die Preise für Speisekartoffeln. Diese lagen nach Angaben der Statistiker um 53 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch Gemüse verbilligte sich deutlich. Die Preise sanken hier um 12,9 Prozent. Besonders stark fielen die Preise für Eissalat mit einem Minus von 53 Prozent und für Kohlgemüse mit einem Rückgang um 26,2 Prozent.

Milch wird spürbar teurer

Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse stiegen hingegen im Juli 2025 um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Milch verteuerte sich laut der Mitteilung um 15,3 Prozent. Die Preise für Rinder legten sogar um 46,4 Prozent zu. Auch Geflügel kostete mit einem Plus von 10,6 Prozent deutlich mehr als im Vorjahr. Die Preise für Schlachtschweine gaben dagegen um 7,1 Prozent nach.

Obst verteuerte sich im Juli 2025 um 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders stark stiegen die Preise für Tafeläpfel mit einem Plus von 23,3 Prozent. Die Preise für Getreide sanken dagegen um 2,9 Prozent. Auch Handelsgewächse verbilligten sich deutlich um 12,3 Prozent. Eine Ausnahme bildete hier Raps, dessen Preis um 2,2 Prozent anzog.

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