Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat seine Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Der Konzern erwartet für 2025 nur noch ein organisches Umsatzwachstum von etwa 3 Prozent, wie Beiersdorf mitteilte. Bisher hatte das Unternehmen ein Wachstum von 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt.
Für den Unternehmensbereich Consumer, zu dem Marken wie Nivea, Eucerin und La Prairie gehören, rechnet Beiersdorf nur noch mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent statt der bisher erwarteten 4 bis 6 Prozent. Auch die Renditeerwartung für diesen Bereich hat der Konzern gesenkt. Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte soll nun um 20 Basispunkte über dem Vorjahresniveau von 13,4 Prozent liegen. Bisher hatte das Unternehmen einen Anstieg um 50 Basispunkte prognostiziert.
Als Grund für die Prognosesenkung nannte Beiersdorf ein schwächeres Wachstum des weltweiten Hautpflegemarkts, besonders im zweiten Quartal und Juli 2025. Der Konzern erwartet nach eigenen Angaben eine Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte. Die geplanten Investitionen in den Unternehmensbereich Consumer will das Unternehmen weiter umsetzen.
Beiersdorf-Sparte Consumer wächst nur schwach
Im zweiten Quartal 2025 erzielte der Unternehmensbereich Consumer ein organisches Umsatzwachstum von 1,5 Prozent. Der Unternehmensbereich Tesa, der technische Klebebänder und selbstklebende Systemlösungen herstellt, verzeichnete einen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent. Für das erste Halbjahr 2025 weist der Konzern ein organisches Umsatzwachstum von 2,1 Prozent auf 5.188 Millionen Euro aus.
Beiersdorf beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 22.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis ohne Sondereffekte von 1,4 Milliarden Euro.
