Der Snackhersteller Intersnack will sein Werk in Alsbach bei Darmstadt für 85 Millionen Euro modernisieren und die Produktionskapazitäten ausbauen. Das Unternehmen plant auf dem bestehenden Werksgelände einen rund 10.000 Quadratmeter großen Anbau als Produktionshalle mit integriertem Logistikbereich. Derzeit bereitet das Unternehmen das Genehmigungsverfahren vor.
470 Arbeitsplätze am Standort sichern
„Als einer der Marktführer in der Kategorie Salzige Snacks wollen wir unser Wachstum der vergangenen Jahre fortschreiben“, erklärte Jan van den Broek, Managing Director Operations von Intersnack. Die Modernisierung soll nach Unternehmensangaben die Arbeitsplätze der 470 Beschäftigten am Standort sichern und neue Perspektiven für zukünftiges Wachstum schaffen. „Ein besonderer Fokus liegt auf der Steigerung der Nachhaltigkeit und der Optimierung unserer Produktionsprozesse“, ergänzte van den Broek.
Statt Gas mehr Strom aus erneuerbaren Energien
Intersnack will in dem Werk künftig weniger Gas einsetzen und stattdessen Strom aus erneuerbaren Energien nutzen. Dies soll den CO₂-Ausstoß nach Angaben des Unternehmens um mehr als 50 Prozent reduzieren. Den benötigten Strom bezieht Intersnack über ein Virtual Power Purchase Agreement, das die Unternehmensgruppe im April 2025 abgeschlossen hat. Im Rahmen dieser Vereinbarung unterstützt das Unternehmen den Aufbau eines großflächigen Solarparks in Spanien.
Intersnack plant Baustart für Sommer 2026
Der Baubeginn in Alsbach ist für Sommer 2026 geplant; die Inbetriebnahme soll im Sommer 2028 erfolgen. In dem Werk produziert Intersnack unter anderem Snacks der Marken Funny-frisch, Pom-Bär und Chio. Zum Sortiment gehören Funny-frisch Goldfischli, Chio Popcorn, Funny-frisch Popchips und Linsen Chips.
Das Unternehmen mit Sitz in Köln gehört nach eigenen Angaben zu den Marktführern für salzige Snacks in Deutschland. Intersnack produziert an fünf deutschen Standorten und hat seit 2024 auch die Erdnussbutter-Marke Whole Earth im Portfolio.
