Gentechnik England will Regeln für Anbau lockern

Die britische Regierung will die Regeln für den Anbau genetisch veränderter Pflanzen in England lockern. Das könne helfen, „einige der größten Herausforderungen zu bewältigen, denen wir gegenüber stehen - wie Ernährungssicherheit, Klimawandel und dem Verlust der ökologischen Vielfalt“, sagte Landwirtschaftsminister George Eustice.

Mittwoch, 29. September 2021, 10:57 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Unsplash/Markus Spiske

Außerhalb der EU sei es Großbritannien nun möglich, Innovationen in diesem Bereich voranzutreiben. Für Tests zu Forschungszwecken sind nach den neuen Regeln keine aufwendigen Lizenzprozesse mehr notwendig, sondern lediglich eine Information an das zuständige Ministerium. Die Lockerungen gelten zunächst nur für England.

Ziel ist es, Pflanzen wie etwa Zuckerrüben zu züchten, die nährstoffhaltiger und resistenter gegenüber Krankheiten sind. Die britische Regierung will erleichterte Regeln für kleinere Genveränderungen innerhalb einer Pflanzenart erlassen, während Genmanipulationen, die mehrere Arten involvieren, zunächst strenger reguliert bleiben sollen. In der EU gelten für beides strikte Regeln.

Kritiker sehen in der genetischen Veränderung von Pflanzen mehr Risiken als Chancen. Mehrere Organisationen kritisierten, die britische Regierung habe einen Beratungsprozess weitgehend ignoriert.

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