Auszeichnung Zu gut für die Tonne: Danone gewinnt Preis

Mit seinem Online Clearance Sales Shop gewinnt Danone die diesjährige „Zu gut für die Tonne“-Auszeichnung der Bundesregierung in der Kategorie Digitalisierung. Weitere Preisträger kommen aus Landwirtschaft, Handel, Gastronomie und Bildung.

Freitag, 21. Mai 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Über seinen Online-Shop bietet Danone Produkte mit einem kürzeren Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), die nicht mehr über die üblichen Kanäle verkauft werden können, zu vergünstigten Konditionen an. Damit rettet das Unternehmen 30 Prozent mehr von seinen Produkten, die nur noch eine geringe Restfrische haben. Hintergrund dieser Initiative von Danone ist die Tatsache, dass der Handel für die Belieferung eine Mindestrestfrische verlangt, um die Frische der Produkte für die Endverbraucher garantieren zu können. Sollte ein Produkt diese Mindestrestfrische nicht mehr bieten, kann es nicht mehr über die normalen Kanäle verkauft werden. Über sogenannte Clearance-Verkäufe ist es dann möglich, diese Produkte vor dem Verlust zu bewahren. Der neue Online Clearance Sales Shop von Danone vereinfacht diesen Abverkauf erheblich und sorgt dafür, dass noch gut genießbare Produkte Abnehmer finden. Es handelt sich dabei um ein besonderes Angebot für Großkunden, die qualitätsgeprüfte Danone Produkte mit geringer Mindestrestfrische zu Sonderkonditionen erwerben können. Durch den Online Clearance Sales Shop können jährlich über 1.000 Tonnen Danone Produkte gerettet werden. Das sind 30 Prozent mehr als ohne den Online Shop.

"Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung unseres Danone Online Clearance Sales Shops mit dem 'Zu gut für die Tonne'-Preis, vielen Dank dafür!“, so Nadir Hamidou, Operations Director bei Danone und Mitglied der Geschäftsleitung. „Sie bestätigt uns auf unserem Weg im Kampf gegen Lebensmittelverluste entlang der gesamten Wertschöpfungskette und zeigt, dass wir als großes Unternehmen mit neuen Ideen zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten auf dem richtigen Weg sind.“

In der Kategorie Landwirtschaft und Produktion gewinnnt die Dörrwerk GmbH für "RETTERGUT – die Marke, die Lebensmittel rettet" aus Berlin. Rettergut stellt aus geretteten Lebensmitteln haltbare Produkte wie Suppen, Aufstriche, Nudeln, Schokolade oder Getränke her. Oft in Bioqualität, meist vegan, immer vegetarisch. Ein Teil des Umsatzes fließt zudem in Projekte zur Förderung der Wertschätzung von Lebensmitteln.

Für den Handel wurde Veggie Specials aus Köln für ihr "Eigenmarkenkonzept gegen Lebensmittelverschwendung" ausgezeichnet. Veggie Specials rettet Lebensmittel und bietet Sonderposten hochwertiger Bio- und Veganprodukte im eigenen Onlineshop zu niedrigeren Preisen an. In diesem Jahr starten sie zusätzlich einen ersten Lehr-Schulgarten mit einer örtlichen Grundschule.

Kein Angebot für jedermann, aber doch auszeichnungswürdig in der Kategorie Gastronomie: 1. FC Heidenheim 1846 e. V. für „Mitarbeiter-Resteessen“ (Baden-Württemberg). Der Fußballverein aus der 2. Fußballbundesliga veranstaltet regelmäßig Resteessen für die Mitarbeitenden, bei dem übrig gebliebenen Essen vom Catering an Heimspieltagen verzehrt wird.

Gesellschaft und Bildung: Georgia von le Fort und Louisa Wahler für „Re.lics“ (Hamburg). Die Schwestern haben kühlende Gefäße aus recyceltem Porzellan entwickelt. In diesen können Obst und Gemüse durch einen natürlichen Kühleffekt optimal temperiert lagern und bleiben dadurch länger frisch.

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