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Tönnies Kapazitätserweiterung unter Auflagen

Bettina Röttig | 20. November 2020
Tönnies: Kapazitätserweiterung unter Auflagen
Bildquelle: Tönnies

Bei der Erweiterungen der Schlachtkapazitäten beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hat das Gesundheitsministerium von Karl-Josef Laumann (CDU)  zusätzliche Corona-Tests angeordnet, meldet die dpa.

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Wie aus einer Vorlage des Ausschusses für Arbeit und Gesundheit im NRW-Landtag hervorgehe, wolle Tönnies bei der Zulassung zusätzlicher Arbeitsplätze den Mindestabstand von 1,5 auf 1,2 Meter mit einer Plastikabtrennung zwischen den rund 10 Mitarbeitern reduzieren.

Dem Bericht zufolge hatten die Behörden vor Ort dem bereits zugestimmt, das Ministerium ordnete dagegen an, dass eine Erlaubnis an eine Verdopplung der Corona-Tests gekoppelt wird. Die Mitarbeiter müssen jetzt vier statt zwei Mal in der Woche auf eine Infektion getestet werden. Außerdem wurden die Aufsichtsbehörden angewiesen, die Ausnahmegenehmigung zu befristen, wie aus dem Schreiben an den Landtag hervorgehe.

Nach der vorübergehenden Schließung des Betriebs in Rheda-Wiedenbrück im Sommer hatte Tönnies an seinem Hauptstandort Mitte November wieder nahezu 100 Prozent der Schlachtkapazitäten erreicht. Durch die Einrichtung einer neuen Zerlegelinie für Schinken konnte das Unternehmen pro Tag rund 8.000 Schweine mehr schlachten. Die Gesamtzahl beträgt in Rheda-Wiedenbrück je nach Marktlage zwischen 20.000 und 25.000 Schweinen pro Tag.