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Alkoholfreie Getränke Fruchtsaft gewinnt in Corona-Zeiten

Lebensmittel Praxis | 22. Mai 2020
Alkoholfreie Getränke: Fruchtsaft gewinnt in Corona-Zeiten
Bildquelle: VdF/Bender

Fast alle Segmente im Markt der Alkoholfreien Getränke (AfG) haben in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 teilweise deutliche Zuwächse verzeichnen können. Mit einem Absatzplus von 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigte Fruchtsaft das mit Abstand größte Wachstum. Diese Zahlen nannte der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF).

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Alkoholfreie Getränke erleben während der Pandemie verstärkt Zuspruch: Bei Wasser und Erfrischungsgetränken lagen die Steigerungen bei 2,2 bzw. 5,2 Prozent. Kräftiger legte laut VdF mit 12,8 Prozent der Absatz bei Fruchtsaft in den ersten vier Monaten 2020 zu. Besonders stark war der April: Fast 25 Prozent mehr Saftflaschen und -kartons wurden abgesetzt. Besonders erfreulich aus Sicht der Fruchtsaftbranche: Der umgesetzte Warenwert steigerte sich mit 19,6 Prozent für den Zeitraum von vier Monaten und in der Spitze mit mehr als 33 Prozent im April sogar noch stärker.

VdF-Geschäftführer Klaus Heitlinger: „Das gesunde Image von Fruchtsaft als natürliche Vitaminquelle und Lieferant sekundärerer Pflanzenstoffe ließ Verbraucherinnen und Verbraucher verstärkt zu Säften greifen.“ Fruchtsaft habe einen Genusswert für die Verbraucher: „Fruchtsäfte werden als ‚Soulfood‘ wahrgenommen und ganz bewusst als kleiner Luxus konsumiert.“

Neben Orangensaft und Apfelsaft, die von Januar bis April jeweils um 18 bzw. 11,1 Prozent zulegten, sind es laut Verband gerade die exotischen Fruchtsäfte wie Ananas oder Fruchtnektare wie Mango oder Maracuja, die vermehrt getrunken wurden. Bei Ananassaft lag die Zunahme gar bei mehr als 32 Prozent. Heitlinger: „Selbst beim Apfelsaft sehen wir in den Zahlen einen Trend hin zu höherpreisigem Direktsaft. Das hat dazu geführt, dass der Wertzuwachs bei Apfelsaft mit 27,5 Prozent sogar noch deutlicher anstieg als die Zunahme bei der abgesetzten Menge.“

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