Varta Will an die Börse

Die Varta AG aus dem schwäbischen Ellwangen will noch 2017 an die Börse und mit den kalkulierten 150 Mio. Euro ERlösen aus dem Börsengang seine Produktionskapazitäten erweitern.

Donnerstag, 28. September 2017, 12:27 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Varta

Die Nachfrage nach leitungsfähigen Batterien macht es offenbar möglich: Varta, Weltmarktführer bei kleinen Batterien für Hörgeräte und Produzent von Akkus für Kopfhörer, Haushalts- und Gartengeräten sowie Stromspeicher für erneuerbare Energien muss seine Produktion erheblich ausbauen.

Dazu plant das 1887 in Hagen gegründete Unternehmen, das seit rund 15 Jahren der österreichischen Montana gehört, den Börsengang. Montana-Eigentümer Michael Tojner will die Mehrheit der Anteile behalten; rund 40 Prozent gehen in Streubesitz. Nach dem Börsengang sollen allein 80 Mio. Euro in die Ausweitung der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien fließen. 20 Mio. Euro sind für stationäre Stromspeicher vorgesehen.

Varta (kurz für: Vertrieb, Aufladung, Reparatur, Transportabler Akkumulatoren) wächst um gut 12 Prozent jährlich; im ersten Halbjahr 2017 stieg der Umsatz auf 120 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 106 Mio. Euro). Beschäftigt sind weltweit 2.000 Mitarbeiter.

 

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