Mineralwasser Produktion auf Rekordniveau

Der Wasserdurst der Bundesbürger wird immer größer. Mit rund 13,8 Mrd. l lag die Mineralwasser-Produktion 2016 hierzulande nach Angaben des Statistischen Bundesamtes auf Rekordniveau. Erstmals hatten Medium- und stille Mineralwässer einen Anteil von mehr als 50 Prozent. Von dem Kuchen  wollen sich internationale Konzerne ein größeres Stück sichern.

Donnerstag, 17. August 2017, 11:15 Uhr
LEBENSMITTEL PRAXIS
Bildquelle: LP-Archiv

Bisher macht der Import von Mineralwasser laut Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) nur knapp 10 Prozent des Marktes aus. Den Löwenanteil daran hat Nestlé gemeinsam mit Danone, das in Frankreich die Quellwässer Evian und Volvic abfüllt. „Der deutsche Markt hat großes Potenzial, vor allem, wenn es sich um stilles natürliches Mineralwasser handelt“, sagte eine Sprecherin von Danone der dpa. Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider bezeichnete die Wassersparte in einem Interview mit dem Manager-Magazin als einen der Top-Wachstumsbereiche des Konzerns (Marken: Perrier, San Pellegrino, Vittel). Der deutsche Markt spiele eine „herausgehobene, aber auch herausfordernde Rolle“.

Coca-Cola erzielt nach eigenen Angaben mit seinen Wassermarken etwa 11 Prozent des Absatzvolumens in Deutschland. „Wir wollen in diesem Segment auch in Zukunft wachsen“, zitiert die dpa Martin Gosen von Coca-Cola Deutschland.  Der Konzern lässt die Mineralwasser-Marken Vio und Apollinaris vor Ort in Deutschland abfüllen.

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