Tönnies Kein überdimensionales Wachstum mehr

Weltweit schlachtete Tönnies im vergangenen Jahr 20,4 Mio. Schweine. Das ist ein Plus von 2 Prozent. Den Umsatz steigerte das Unternehmen um rund 13 Prozent auf 6,35 Mrd. Euro, wie Clemens Tönnies (Foto) als Sprecher der Geschäftsleitung in Rheda-Wiedenbrück mitteilte.

Mittwoch, 15. März 2017, 15:22 Uhr
LEBENSMITTEL PRAXIS
Bildquelle: Ritter

Ohne einen Zukauf aus Dänemark sei Tönnies beim Umsatz um 0,8 Prozent gewachsen. Das ist ein Plus beim Gesamtumsatz von 50 Mio. Euro. Die Schlachtzahlen in Deutschland blieben bei Schweinen und Rindern auf dem Vorjahres-Niveau. "Die Zeiten des überdimensionalen Wachstums in Deutschland sind vorbei. Das müssen wir anerkennen", sagte Tönnies.

In Deutschland hält Tönnies einen Marktanteil am Fleischmarkt von rund 30 Prozent. Hier wurden im vergangenen Jahr 16,2 Mio. Schweine geschlachtet. Neben den heimischen Werken produziert die Tönnies-Gruppe unter anderen in Dänemark, England, Polen und Spanien.

Durch den weiteren Einsatz von Zerlege-Robotern am Standort in Rheda-Wiedenbrück rechnet Tönnies bei der Zahl der Mitarbeiter in Deutschland mit keinem weiteren Anstieg. "International sehe ich aber bei der Zahl der Mitarbeiter durchaus noch Luft nach oben", sagte Tönnies. Das Unternehmen mit Sitz in Ostwestfalen ist komplett in Familienbesitz.

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