Manifest wurde bei der Vorstellung in Berlin als „erster Kräuterlikör der Superpremium-Kategorie“ beschrieben. Hauptunterschiede zum klassischen Jägermeister seien eine gesonderte Lagerung des Weizenfeindestillats in kleinen Eichenfässern aus Deutschland und Amerika, zusätzliche Kräuter sowie eine fünfte Mazeration. Der in Wolfenbüttel hergestellte Likör hat einen Alkoholgehalt von 38 Volumenprozent und soll 29,99 Euro je Liter kosten. „Mit Manifest steht Jägermeister einmal mehr dafür, anders zu sein und den Mut zu haben, neue Regeln zu schreiben. Damit definieren wir als erster Spirituosen-Hersteller weltweit die Superpremium-Kategorie im Bereich der Kräuterliköre“, sagt Vorstandsvorsitzender Volke. Von den insgesamt 60.000 Flaschen sind 20.000 für den heimischen Markt vorgesehen. Allerdings werden zunächst nur die gehobenen Bars, Restaurants, Hotels und Clubs bedient. Ein Roll-Out im Lebensmittel-Einzelhandel sei aber ebenfalls geplant. Einen genauen Zeitpunkt wollte Jägermeister-Sprecher Andreas Lehmann nicht nennen.
Jägermeister Spirituosenhersteller bricht mit Tradition
Nachdem Mast Jägermeister in letzter Zeit vor allem durch Personalentscheidungen von sich reden machte (im Sommer 2016 verließ der Vorstandsvorsitzende Paolo Dell'Antonio das Unternehmen und wurde durch Michael Volke ersetzt), jetzt die nächste Schlagzeile: Das erste Mal in der Geschichte des Familienunternehmens bekommt der weltbekannte Kräuterlikör eine Line-Exstension: Jägermeister Manifest.
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