Seit dem Großbrand vom Februar dieses Jahres am Westfleisch-Standort Paderborn lässt die Genossenschaft bereits bis zu 10.000 Schweine pro Woche in Gelsenkirchen schlachten. „Die Chemie stimmte sofort. In den ersten Wochen der Kooperation entstand eine gemeinsame Idee für die Zukunft“, erklärt Christian Leding, geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Westfleisch. Der Kauf sei losgelöst von der Entscheidung über die Zukunft des Standorts in Paderborn zu sehen, betonte Carsten Schruck, ebenfalls geschäftsführender Westfleisch‐Vorstand.
Der Schlachthof in Gelsenkirchen (aktuell 75 Arbeitsplätze) wurde 1991 gebaut und zählt als drittjüngster Betrieb zu den modernsten Schlachtstätten in Deutschland. Die Gesamtkapazität liegt bei bis zu 30.000 Schweinen pro Woche. Die Betriebsfläche beträgt etwa 40.000 qm, davon sind rund 11.500 qm Produktionsbereich.
Westfleisch Übernimmt Schlachthof Gelsenkirchen
Westfleisch hat mit dem Eigentümer der Fleischversorgung Gelsenkirchen (FVG), Reinhard Hoffmann, einen Kaufvertrag zum Erwerb des Schlachthofs Gelsenkirchen unterzeichnet. Das Bundeskartellamt hat den eingereichten Antrag bereits positiv beschieden.
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