Lidl und Kölln sind von zwei großen, bundesweiten Rückrufaktionen betroffen. Wegen des Verdachts auf Fremdkörper hat die Firma Kölln bereits vor einer Woche die Frühstücksflocken „Kölln Zauberfleks Schoko“ zurückgerufen. Nun wurde die Warnung erweitert. Von dem Rückruf sind nicht nur die 375-Gramm-Packungen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. April 2027 betroffen, wie die Webseite lebensmittelwarnung.de mitteilte. Auch bei Packungen mit dem Datum
16. April 2027 und 5. Juni 2027 besteht die Gefahr einer Verunreinigung. Zuvor hatte die „Hamburger Morgenpost“ berichtet.
Fremdkörper mit Erstickungsgefahr
Die Chargennummern wurden ergänzt. Sie lauten nun L6165, L6164 und L6235. Verkauft wurden die Frühstücksflocken den Angaben zufolge in allen 16 Bundesländern.
Weiter hieß es, dass die potenziellen Fremdkörper eine Verletzungs- beziehungsweise Erstickungsgefahr darstellen. Verbraucher werden gebeten, das betroffene Produkt keinesfalls zu verzehren. Stattdessen solle die Packung in das Geschäft zurückgebracht werden, in dem sie gekauft wurde. Kunden erhalten den Angaben zufolge auch ohne Kassenbon bei Rückgabe des Produkts den Kaufpreis erstattet.
Andere Mindesthaltbarkeitsdaten, andere Chargen sowie sonstige Produkte der Marke Kölln seien von dem Rückruf nicht betroffen.
Bei Lidl Edel-Salami betroffen
Lidl ruft in zehn Bundesländern Packungen mit Rindersalami zurück. Grund ist der Nachweis von Bakterien, die Durchfallerkrankungen auslösen können.
Betroffen ist die „Dulano Delikatess Edel Salami Rind, 100 Gramm“ des Herstellers Gustoland aus Oer-Erkenschwick, wie die Internetseite lebensmittelwarnung.de mitteilte.
Kunden, die das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 10. August 2026 und dem Identitätskennzeichen DE EV 42 gekauft haben, sollen die Wurst nicht essen. Sie können die Packung in den betroffenen Märkten in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein zurückgeben. Der Kaufpreis wird erstattet.
