Die dritte Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im baden-württembergischen Einzelhandel ging nach rund zwölfstündigen Gesprächen ohne Abschluss zu Ende. Ein weiterer Verhandlungstermin wurde zunächst nicht vereinbart.
Hagmann: Kompromiss scheiterte an Bundes-Verdi
Nach Darstellung von Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann vom Handelsverband Baden-Württemberg verliefen die Gespräche über viele Stunden gut und konstruktiv. Es sei eine von den Verhandelnden vor Ort akzeptierte Lösung entwickelt worden. Dieser Kompromiss sei jedoch an einer Intervention der Bundesebene der Gewerkschaft gescheitert, heißt es.
Verhandlungsführer Philipp Merten ergänzt: „Wenn ein vor Ort hart ausverhandeltes Ergebnis durch zentrale Gewerkschafts-Intervention verhindert werden kann, konterkariert das die lokalen Verhandlungsstrukturen fundamental.“
