Die Warenhauskette Galeria verhandelt über die Mieten von acht Filialen. Sollten die Gespräche scheitern, drohen Schließungen. Dies teilte das Unternehmen mit. Betroffen sind Standorte in München am Rotkreuzplatz, in Berlin am Kurfürstendamm und am Hermannplatz, in Köln an der Hohen Straße und der Breiten Straße sowie in Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg.
Die Mietverträge der betroffenen Filialen laufen den Angaben zufolge mittelfristig aus. Die Gespräche mit den Vermietern haben bereits begonnen. „Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen, die allen Parteien eine langfristige Zukunft eröffnet, besteht auch die Möglichkeit von Schließungen“, teilte Galeria mit.
Philipp Kretzer, Chief Sales Officer von Galeria, betonte: „Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben.“ Voraussetzung sei jedoch ein wirtschaftlich tragfähiges Modell, hieß es weiter.
Falls Schließungen nicht vermieden werden können, will die Geschäftsführung nach eigenen Angaben Verhandlungen über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan führen. Galeria betreibt derzeit 83 Warenhäuser in Deutschland.
Die Warenhauskette Galeria hatte im Oktober gemeldet, erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder einen operativen Gewinn erwirtschaftet zu haben.