Vorfall in Unterfranken 50 Schafe laufen in Penny-Filiale

Rund 50 Schafe haben sich am Montag in einen Penny-Markt in einer unterfränkischen Gemeinde verirrt. Die Tiere hielten sich 20 Minuten zwischen den Regalen auf. Der Discounter verzichtet auf Forderungen gegen den Schäfer – und erwägt stattdessen eine Patenschaft für die tierischen Ausreißer.

Mittwoch, 07. Januar 2026, 09:07 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
20 Minuten Chaos im Penny: Dutzende Schafe laufen in das Ladengeschäft und erschrecken mit ihrem Besuch Kunden und Angestellte. Bildquelle: Penny

Rund 50 Schafe sind am Montag in eine Filiale des Discounters Penny in der unterfränkischen Gemeinde Burgsinn gelaufen. Die Tiere hatten sich von ihrer Hauptherde getrennt und verirrten sich dann in den Markt, wie das Unternehmen mitteilte. Sie hielten sich etwa 20 Minuten lang ausschließlich im Kassenbereich auf. Was die Tiere zu ihrem Ausflug veranlasste, blieb ungeklärt.

Nach dem Vorfall reinigte Penny den betroffenen Bereich umgehend. Am Dienstag erfolgte im Rahmen der Feiertagsschließung eine weitere Reinigung. Auch der Parkplatz wird gesäubert, wie das Unternehmen weiter gegenüber der Lebensmittel Praxis mitteilte.

Obwohl sich die Schafe nicht im eigentlichen Verkaufsbereich aufhielten, kontrollierte Penny offene Lebensmittel sofort. „Für Penny steht die einwandfreie Qualität der Produkte eindeutig im Vordergrund“,  so das Unternehmen.

Zur Höhe eines möglichen Schadens machte Penny keine Angaben. Forderungen gegen den Schäfer will der Discounter nicht stellen. Im Gegenteil: Penny Südwest erwägt, für ein Jahr die Patenschaft für die 50 Ausreißer zu übernehmen und etwa das Futter zu stellen. Dazu wolle man den Kontakt mit dem Schäfer aufnehmen, erklärte Philipp Stiehler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Penny Südwest.

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