Schnäppchenjagd Immer geringere Rabatte am Black Friday

Die Rabatte am Black Friday fallen laut einer Analyse des Vergleichsportals Guenstiger.de immer geringer aus. 2024 lag die durchschnittliche Ersparnis nur noch bei 3 Prozent, im Vergleich zu 10 Prozent 2022 und 5 Prozent 2023. 

Mittwoch, 22. Oktober 2025, 11:05 Uhr
Thomas Klaus
Schnäppchenjagd weniger attraktiv: Am Black Friday verringert sich die Chance zum Sparen. Bildquelle: Getty Images

Das Vergleichsportal Guenstiger.de hat in einer Analyse festgestellt, dass die Rabatte am Black Friday in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken sind. Die durchschnittliche Ersparnis lag 2024 nur noch bei 3 Prozent, verglichen mit 5 Prozent im Jahr 2023 und 10 Prozent im Jahr 2022. Auch planen die Deutschen immer geringere Ausgaben für den Black Friday.

Keine Preisvorteile bei Parfüms und Werkzeugen

Für die Untersuchung wertete guenstiger.de die Preise von über 3.500 Onlineshops für rund 240 beliebte Produkte aus, die im November 2024 auf dem Portal besonders beliebt waren. Die Analysten verglichen den günstigsten Onlinepreis am Black Friday mit dem Vormonatswert. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Produktkategorien: Käufer sparten bei Smartwatches im Schnitt 6 Prozent und bei Gaming-Produkten 5 Prozent. Bei Parfüms und Werkzeugen gab es hingegen gar keine Preisvorteile.

Guenstiger.de rät trotz geringer Rabatte zum Kauf

Trotz des geringen Sparpotenzials rät das Portal, Weihnachtsgeschenke am Black Friday zu kaufen. Der Grund: Nach dem Aktionstag steigen die Preise im Handel üblicherweise an.

Die Analyse ergab, dass 58 Prozent der untersuchten Artikel am Black Friday günstiger waren als im Vormonat, 18 Prozent kosteten gleich viel und 24 Prozent waren sogar teurer. Im Dezember zogen die Preise dann deutlich an: Fast zwei Drittel der Produkte (62 Prozent) kosteten mehr als am Black Friday. Eine Woche vor Weihnachten zahlten Käufer im Durchschnitt 5 Prozent mehr.

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