Saisongeschäft Deutsche geben weniger Geld für Halloween aus

Der Einzelhandel rechnet zu Halloween mit einem Umsatz von 520 Millionen Euro. Das sind 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch liegen die Erlöse 63 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau.

Mittwoch, 22. Oktober 2025, 11:24 Uhr
Theresa Kalmer (mit dpa)
Süßes oder Saures? Halloween ist in Deutschland beliebt und wird von vielen gefeiert. Erstmals seit Jahren sinkt nun aber die Bereitschaft, sich mit neuen Verkleidungen oder Schminke einzudecken. Bildquelle: Edeka Schneevoigt

Die Verbraucher in Deutschland planen für Halloween in diesem Jahr geringere Ausgaben als im Vorjahr. Der Einzelhandel erwartet zusätzliche Umsätze von 520 Millionen Euro - ein Rückgang von knapp 4 Prozent gegenüber 2024. Darüber informierte der Handelsverband Deutschland (HDE). 

Nur 15 Prozent planen höhere Ausgaben 

Jeder dritte Verbraucher will für das Kürbisfest weniger Geld ausgeben als im Vorjahr, wie eine repräsentative Umfrage des IFH Köln unter mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren ergab. 15 Prozent der Befragten planen höhere Ausgaben, 52 Prozent wollen so viel wie 2024 ausgeben. Der Anteil der Konsumenten, die rund um Halloween etwas kaufen möchten, bleibt laut der Umfrage stabil bei etwa 15 Prozent.

Lebensmittel und Süßwaren im Mittelpunkt der Halloweenplanung

Die Verbraucher sparen vor allem bei Schmuck, Accessoires, Kostümen, Schminke und Deko. Der HDE vermutet, dass viele Haushalte aus den vergangenen Jahren noch ausreichend mit Halloween-Artikeln ausgestattet sind. Im Mittelpunkt der Halloween-Planungen stehen deshalb 2025 Einkäufe für Süßwaren, Lebensmittel und Haushaltsartikel. „Halloween bleibt auch in diesem Jahr für viele Handelsunternehmen ein wichtiger Umsatzimpuls“, erklärte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Trotz des aktuellen Rückgangs liegen die erwarteten Halloween-Umsätze deutlich über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Im Jahr 2019 hatten die Umsätze noch bei 320 Millionen Euro gelegen. Die für dieses Jahr prognostizierten Erlöse von 520 Millionen Euro bedeuten einen Anstieg von 63 Prozent gegenüber 2019.

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