Die Versorgung mit Salatgurken bleibt angespannt. Wetterbedingte Produktionseinschränkungen treffen auf eine verhaltene Nachfrage im Handel, wie die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mitteilte.
Weniger Nachfrage auf allen Handelsebenen
Das Angebot an Salatgurken ist derzeit knapp. Kürzere Tage und kühle Nächte beeinträchtigen die Blütenbildung und das Fruchtwachstum, was die Erntemengen reduziert. Sowohl deutsche Anbauer als auch Produzenten aus dem Beneluxraum liefern weniger Salatgurken.
Die Nachfrage hat wegen gestiegener Preise auf allen Handelsebenen nachgelassen. Supermarktketten, Discounter und deutsche Großmärkte verzeichnen ein deutlich langsameres Absatztempo. Für den Verkauf außerhalb der Lieferverpflichtungen an Supermarktketten stehen daher wieder größere Mengen bereit. Das lässt die Preise sinken.
LEH bewirbt Salatgurken zurückhaltend
Die Werbung im Lebensmitteleinzelhandel nimmt nur leicht zu. In der 36. Kalenderwoche laufen laut AMI sieben Angebotsaktionen für Salatgurken. Die Händler bewerben konventionelle Salatgurken aus Spanien, den Niederlanden und Deutschland. Die Angebotspreise für diese Herkünfte liegen bei konventioneller Ware zwischen 0,77 und 0,99 Euro pro Stück.
