Der Bio-Händler Alnatura erhöht den internen Mindestlohn zum 1. Oktober 2025 von 14,50 Euro auf 15 Euro pro Stunde. Dies teilte das Unternehmen mit. Der neue Stundensatz liegt damit rund 17 Prozent über dem aktuellen gesetzlichen Mindestlohn von 12,82 Euro. Von der Erhöhung profitieren nach Angaben von Alnatura über 400 Mitarbeiter in den Alnatura Super Natur Märkten in 14 Bundesländern.
Auch Auszubildende werden überdurchschnittlich bezahlt
„Die interne Mindestlohnerhöhung ist ein Zeichen der Anerkennung für das große Engagement unserer Mitarbeitenden“, erklärte Geschäftsführerin Petra Schäfer. Alnatura hatte den internen Mindestlohn zuletzt im Oktober 2024 von 13 Euro auf 14,50 Euro pro Stunde angehoben. Die Mindestlohnkommission plant, den gesetzlichen Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro anzuheben.
Zusätzlich zum Grundgehalt erhalten die Mitarbeiter nach Unternehmensangaben Urlaubs- und Weihnachtsgeld, eine betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen. Je nach Unternehmensentwicklung gewährt Alnatura zudem einen jährlichen Einkaufsgutschein von bis zu 1.000 Euro. Auszubildende bekommen nach Unternehmensangaben ein um 150 Euro höheres Einkommen als im jeweiligen Branchentarif vorgesehen.
Das 1984 von Götz Rehn gegründete Unternehmen betreibt aktuell 153 Bio-Märkte in 73 Städten. Alnatura beschäftigt rund 3.600 Mitarbeiter, darunter 160 Auszubildende. Im Geschäftsjahr 2023/2024 erwirtschaftete der Bio-Händler einen Netto-Umsatz von 1,195 Milliarden Euro.
