Podcast Döner-Marke startet Kooperation mit Kaufland

Hintergrund

Mangal Döner will den Döner systemgastronomisch revolutionieren und durch die Verzahnung mit dem Handel zur führenden Döner-Marke in Deutschland und Europa werden. In der neuen Regalplatz-Folge spricht Managing Director Marco Schepers mit der Lebensmittel Praxis.

Dienstag, 22. Juli 2025, 13:11 Uhr
Elena Kuss
Wie baut man aus einem Straßenklassiker eine skalierbare Marke mit System? Jetzt reinhören und erfahren, wie Mangal Döner zur nächsten großen Systemgastronomie werden will.

Marco Schepers, seit Oktober bei Mangal tätig und langjähriger Branchenkenner, verfolgt mit Mangal Döner ambitionierte Wachstumsziele. Bis Ende des Jahrzehnts sollen 1.000 Standorte entstehen.

Ein entscheidender Hebel dabei ist der stationäre Lebensmitteleinzelhandel – nicht als bloßer Vertriebsweg für verpackte Produkte, sondern als gastronomischer Standort. Die Zusammenarbeit mit Kaufland markiert den Auftakt dieser Strategie. Erste Pilotstandorte sollen zeitnah eröffnen. Dabei sind Nordrhein-Westfalen und Hamburg im Rennen um den ersten Standort.

Kooperationen auch mit Edeka und Rewe geplant

Die Partnerschaft mit Kaufland ist nicht exklusiv. Auch mit anderen Handelsketten wie Edeka und Rewe strebt Mangal Kooperationen an. Parallel evaluiert das Unternehmen Chancen im Umfeld von Tankstellen, Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten. Die Idee: Döner passt immer – ob als schneller Mittagssnack oder Abendessen mit der Familie. Diese Vielseitigkeit macht Mangal für Franchise-Partner und Einzelhändler gleichermaßen attraktiv.

Neben dem Restaurantgeschäft spielt das Sortiment im Tiefkühlregal eine zentrale Rolle. Unter dem Label „Filet der Straße“ verkauft Mangal geschnittenes Dönerfleisch, Lahmacun und bald auch Brot über Handelsketten wie Aldi. Laut Schepers basiert die Produktqualität auf dem gleichen Anspruch wie im Restaurant: echtes, handwerklich gefertigtes Fleisch vom Spieß, kein klassisches Convenience-Produkt.

Lukas Podolski sorgt für die Strahlkraft

Getrieben wird die Marke von der Strahlkraft ihres prominentesten Mitgründers: Fußballweltmeister Lukas Podolski. Er ist nicht nur Testimonial, sondern aktiv in Produktentwicklung, Standortauswahl und Marketing eingebunden. „Er ist kein Influencer, der einmal pro Jahr ein Foto postet“, sagt Schepers. In Polen sorgte Podolski bereits für Schlangen von zwei Kilometern bei einer Filialeröffnung. Auch in den Niederlanden sei die Resonanz enorm gewesen.

Die Marke Mangal steht dabei für ein System, das klassische Dönergastronomie auf ein neues Level hebt. Metin Dar, der zweite Gründer, und Podolski haben früh die Idee einer standardisierten Kette verfolgt – mit Handbuch, eigenem Design, klarer Produktphilosophie.

Seit dem Start 2018 wächst das Franchise-Modell rasant. Derzeit zählt Mangal 30 Partner. Der durchschnittliche Umsatz pro Restaurant liegt laut Schepers bei über 1,3 Millionen Euro – rund doppelt so viel wie bei klassischen Dönerbetrieben.

Digitalisierung als wichtiger Erfolgsfaktor

Ein wichtiger Erfolgsfaktor: Digitalisierung. Mangal setzt auf vernetzte Kassensysteme, Küchenmonitore, zentrale Steuerung der Technik bis hin zur Ofenvernetzung. Künftig sollen auch digitale Bonusprogramme dazukommen – mit Podolski als Schlüsselfigur für Kundenbindung und Erlebnisfaktor.

Die Ambition ist klar: Mangal Döner will nicht einfach eine weitere Gastro-Kette sein. Es geht um Markenaufbau, um Emotionalität, um Tempo. Und um das Ziel, eine neue Kategorie in der Systemgastronomie zu etablieren – mit Döner als Herzstück. 

Jetzt in unsere neueste Podcast-Folge „Döner goes Systemgastronomie – Mit Marco Schepers von Mangal Döner“ reinhören und erfahren, wie Mangal Döner zur nächsten großen Systemgastronomie werden will.

 

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