Der Lebensmittelhändler Wasgau hat seine Cash-und-Carry-Sparte mit vier vollelektrischen Lastwagen ausgestattet. Drei Elektro-Zustell-Lkw und eine Elektro-Sattelzugmaschine sind bereits in Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Einsatz, wie das Unternehmen mitteilte. Zwei weitere Elektro-Zustell-Lkw sollen im Laufe des Jahres folgen.
Die Elektrofahrzeuge machen nach Angaben von Wasgau etwa 10 Prozent der mehr als 40 Fahrzeuge umfassenden Flotte der Cash-und-Carry-Sparte aus. Das Unternehmen schätzt, dass es dadurch etwa 350 Tonnen CO₂ pro Jahr einspart. Die Anschaffung der Elektrofahrzeuge und der Ladeinfrastruktur wurde mit insgesamt gut 1,5 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
Die 18- und 25-Tonner von Scania verfügen laut der Mitteilung über eine Batteriekapazität von 624 kWh und eine Ladeleistung von 375 kWh. Dies ermögliche eine Reichweite von etwa 450 Kilometern. Die Fahrzeuge sind mit einem Isolieraufbau und drei abgetrennten Kühlzonen ausgestattet, deren Temperaturbereiche von minus 25 bis plus 6 Grad Celsius einstellbar sind.
„Unsere Erfahrungen damit sind bislang sehr positiv“, zitierte das Unternehmen Claus Bärhausen, den Organisationsleiter bei Wasgau Cash und Carry. Wasgau verfügt an den Standorten Pirmasens und Kaiserslautern über betriebseigene Ladestationen. In Kaiserslautern sollen diese über eine noch in diesem Jahr zu errichtende Photovoltaik-Breitflächenanlage mit selbst produziertem Strom gespeist werden.
