Erreichbarkeit der Innenstädte HDE fährt auf Auto-Beschlüsse der FDP ab

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Beschlüsse des FDP-Präsidiums, das sich gestern für das Verkehrsmittel Auto in den Innenstädten positioniert hatte, gegenüber der Lebensmittel Praxis als „wichtig“ gelobt. Parkmöglichkeiten müssten kostengünstig und nahe gelegen sein.

Dienstag, 13. August 2024, 11:14 Uhr
Thomas Klaus
Bildquelle: HDE/Hoffotografen

Dass die FDP mit ihren Präsidiumsbeschlüssen „das Verkehrsmittel Auto in den Blick nimmt“, hält Stefan Genth (Foto) für „wichtig“. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) begründet das gegenüber der LP damit, dass für mehr als 60 Prozent der Innenstadtbesucher das Auto regelmäßig das Verkehrsmittel für den Weg in das Stadtzentrum sei. Genth: „Einzelhandel und Innenstadt sind auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen.“ Innenstädte sollten aus seiner Sicht zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erreichbar sein. Dafür müsse die Infrastruktur stimmen. Daher spricht sich Genth auch für „kostengünstige und nahe gelegene Parkmöglichkeiten“ aus.

Der HDE-Hauptgeschäftsführer betont jedoch ebenfalls, dass sich viele Menschen eine höhere Taktung und bessere Anbindung an den ÖPNV sowie Fahrradwege wünschten. Letztlich seien also „ganzheitliche, umsichtige und auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort abgestimmte Mobilitätskonzepte“ für alle Verkehrsteilnehmer gefragt. „Es ist unerlässlich, hierbei in den Dialog mit allen Anrainern zu gehen und sie an der Entwicklung erfolgreicher Mobilitätskonzepte zu beteiligen.“

 

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