Familie und Beruf Vaterschaftsurlaub wird 2024 eingeführt

Ab 2024 soll der bezahlte Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen gesetzlich verankert werden. Dafür will Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) sorgen.

Donnerstag, 23. November 2023 - Handel
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Bildquelle: Melitta

In Deutschland werden Väter bei Elternzeit und Mutterschutz bislang nicht umfassend berücksichtigt. Während für Mütter ein Mutterschutz von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt gesetzlich geregelt ist, gab es bisher keine vergleichbare Regelung für Väter.

Das wird sich ab 2024 ändern. Das neue Gesetz zur Einführung des Vaterschaftsurlaubs wird in Deutschland eingeführt. Väter und zweite Elternteile haben dann einen gesetzlichen Anspruch auf zwei Wochen bezahlten Urlaub nach der Geburt ihres Kindes. Alleinerziehende Elternteile haben zudem die Möglichkeit, eine alternative Person zu bestimmen, die in der Folge den Vaterschaftsurlaub anerkannt bekommt. Die Freistellung soll laut Paus im Mutterschutzgesetz verankert werden. 

Der Vaterschaftsurlaub wurde im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung festgelegt. Mit dem Gesetz setzt Deutschland die EU-Richtlinie zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf um. Die Bundesregierung ist damit im Verzug, weshalb die EU-Kommission bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik eingeleitet hat. Die europäische Regelung ist bereits seit Juli 2022 in Kraft.

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