Gegenüber Lebensmittel Praxis bestätigt Knuspr diese Zahl: „Wir befinden uns gerade mitten in einem Umstrukturierungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Wie wir in einem offenen und transparenten Prozess am 26. Oktober 2023 den Mitarbeitern des Bringmeister Büros in Berlin mitgeteilt haben, wollten wir jedoch nicht das gesamte Team warten lassen, bis der Prozess abgeschlossen ist. Wir haben etwa 70 Rollen identifiziert, von denen wir heute schon wissen, dass sie nicht mehr benötigt werden. Diese Personen wurden in Einzelgesprächen über die Optionen und ihren individuellen Zeitplan informiert. Darüber hinaus haben am Freitag nochmals alle Mitarbeiter die Möglichkeit gehabt, in einer offenen Fragerunde Themen zu besprechen.“
Ende September hat der Online-Supermarkt Knuspr den Erwerb von Bringmeister bekannt gegeben. Die Zentrale von Knuspr liegt in München. Von dort werden die bereits bestehenden Knuspr-Standorte München sowie das Rhein-Main-Gebiet aus koordiniert. Auch der bisherige Bringmeister-Standort Berlin mit dem Warenlager in Schönefeld wird künftig von der Knuspr-Zentrale in München aus geleitet.
„Das bedeutet, dass wir die Berliner Unternehmensorganisation umstrukturieren und so viele Prozesse wie möglich in die bestehenden Strukturen integrieren. Die Restrukturierungen sind notwendig, um das Geschäft finanziell zukunftsfähig zu machen. Sie ermöglichen auch notwendige Investitionen, um das Angebot im Wettbewerb zu stärken“, so Knuspr weiter.
Lieferdienste Bringmeister wird saniert
Erst im September hat Knuspr den Online-Supermarkt Bringmeister übernommen. Jetzt rollt die erste Sanierungswelle durch die Berliner Zentrale von Bringmeister: 70 Leute sollen ihren Job verlieren.
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