Arbeitsbedingungen Amazon-Beschäftigte streiken erneut

Beschäftigte des Online-Händlers Amazon haben in Bad Hersfeld (NRW) erneut die Arbeit niedergelegt. Damit verleihen sie ihren Forderungen im Tarif-Streit Nachdruck. 

Dienstag, 20. Juli 2021 - Handel
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Bildquelle: Getty Images

Es werde in den beiden Versandzentren mit einer Streikbeteiligung von etwa 500 Beschäftigten gerechnet, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi heute Morgen der Deutschen Presse-Agentur. Der Streik hat mit der Frühschicht begonnen und geht bis zum Ende der Nachtschicht am frühen Mittwoch.

Laut Angaben der Sprecherin ist es der zwölfte Streiktag des Jahres. Zuletzt hatten die Beschäftigten in Bad Hersfeld Ende Juni die Arbeit niedergelegt. 

Die Gewerkschaft fordert unter anderem, dass Amazon die Tarifverträge für den Einzel- und Versandhandel anerkennt. In der laufenden Tarifrunde fordert Verdi eine Lohnsteigerung von 4,5 Prozent sowie 45 Euro pro Monat, ein tarifliches Mindestentgelt von 12,50 Euro und die Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Amazon hatte bereits angekündigt, in seinen deutschen Versandzentren ab Juli einen Einstiegsstundenlohn von 12 Euro brutto einzuführen. Im Herbst 2022 soll dieser auf 12,50 Euro steigen. 

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