Die reinen E-Commerce-Umsätze legten weltweit sogar um 25,6 Prozent auf vergleichbarer Basis auf rund 9,9 Milliarden Euro zu, wie die Otto Group am Mittwoch in Hamburg berichtete. Der Jahresüberschuss sprang - stark begünstigt durch Anteilsverkäufe - auf 971 (Vorjahr: 214) Millionen Euro. Otto hatte unter anderem 25 Prozent der Anteile der Transport- und Logistiktochter Hermes Germany und 75 Prozent der Anteile an der Hermes Parcelnet in Großbritannien abgegeben. Den Ergebnisbeitrag der Veräußerungen bezifferte Otto-Finanzchefin Petra Scharner-Wolff mit rund 600 Millionen Euro. Ausgezahlt hat sich für Otto auch die Öffnung der Plattform otto.de für inzwischen rund 1.300 externe Anbieter wie Händler und Markenanbieter, die laut Vorstandssprecher Alexander Birken mittlerweile für zehn Prozent des Umsatzes bei der Marke Otto stehen.
Otto Group Deutlicher Online-Zuwachs
Der Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto profitiert deutlich vom Boom des Onlinehandels in der Corona-Pandemie. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 (28. Februar) kletterte der Umsatz der Gruppe auf vergleichbarer Basis um 17,2 Prozent auf rund 15,6 Milliarden Euro.
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