Dabei hat sich der Anteil derer, die es nicht nur einmalig ausprobieren, sondern regelmäßig bestellen, verdoppelt. Diejenigen, die bereits vorher bei Lieferdiensten bestellt haben, haben ihre Bestellungen aufgestockt: 54 Prozent von ihnen haben häufiger als im Vorjahr bestellt. Vor allem Städter und Vorstädter sind auf den Geschmack gekommen und ordern Lebensmittel online: Im September 2019 bestellten 28 Prozent beim Lieferdienst, im August 2020 schon 37 Prozent. Auch in Kleinstädten stieg der Anteil von 17 Prozent auf 26 Prozent. „Auf dem Land wurden Lieferdienste schon immer geschätzt, weil die Wege zum Supermarkt oft weit sind und nur mit dem Auto machbar sind. Während der Corona-Krise haben vor allem Stadtbewohner die Vorteile entdeckt, Lebensmittel bis zur Haustür geliefert zu bekommen und Kontakte zu minimieren. Sie werden diese Annehmlichkeit auch so schnell nicht aufgeben wollen“, sagt Elmar Westermeyer, Geschäftsführer von Eismann.
Eismann-Studie Boom für Lieferdienste?
30 Prozent der Deutschen haben sich im Juli und August Gemüse, Fisch und Co liefern lassen. Vor Ausbruch der Pandemie im September 2019 waren es 22 Prozent. Das sind Ergebnisse der Studie „Was Verbraucher von Lebensmittel-Lieferungen halten“, für die im Auftrag des Lieferdienstes Eismann in Kooperation mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) 1.000 Personen im Juli und August 2020 repräsentativ befragt wurden.
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