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E-Commerce Umsatzsprung bei Lebensmitteln

Lebensmittel Praxis | 05. Oktober 2020
E-Commerce: Umsatzsprung bei Lebensmitteln
Bildquelle: Getty Images

Um 13,3 Prozent legte der Onlinehandel im 3. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr zu. Um fast 53 Prozent stieg nach Zahlen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) der Umsatz im Segment Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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Die aktuellen Zahlen für das 3. Quartal 2020 der großen Verbraucherstudie des Bevh zeigen weiterhin ein starkes Wachstum insbesondere bei Gütern des täglichen Bedarfs: Das Onlinevolumen stieg um 34 Prozent. Es liegt mit einem Gesamtumsatz von 1,733 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer (3. Quartal 2019: 1,294 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer) wie schon im 1. und 2. Quartal an der Wachstumsspitze. Das Warensegment Lebensmittel erreichte dabei mit 633 Millionen Euro inkl. Umsatzsteuer im vergangenen Quartal 2020 ein Plus um mehr als die Hälfte im Vorjahresvergleich (+ 52,9 Prozent gegenüber 414 Millionen Euro inkl. Umsatzsteuer im 3. Quartal 2019).

Als Motor des Handels insgesamt legt der Onlinehandel für das 3. Quartal 2020 mit einem Plus um 13,3 Prozent erneut stärker zu als im entsprechenden Vorjahresquartal (+ 11,6 Prozent). Kumuliert erhöhte sich der E-Commerce-Umsatz seit Jahresbeginn im Vergleich mit den ersten 9 Monaten 2019 um 10,6 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.

Aufgrund des Corona-bedingten Einbruchs im 1. Quartal vor allem im Bekleidungssektor liegt das im Jahr 2020 aufgelaufene Wachstum prozentual noch leicht unter dem Schnitt der Vorjahre.

Von Juli bis September 2020 verzeichnete die Branche laut Bevh im Onlinehandel 1,93 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer (3. Quartal 2019: 1,71 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer). Im gesamten Interaktiven Handel (Online- und klassischer Versandhandel) kauften im 3. Quartal 2020 die deutschen Verbraucher Waren für 1,97 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer (3. Quartal 2019: 1,75 Milliarden Euro inkl. Umsatzsteuer).

„Obwohl seit Juli alle Läden wieder geöffnet haben, verlassen sich viele Verbraucher weiter auf die belastbaren Lieferstrukturen des Online- und Versandhandels,“ so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bevh.