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Aldi Nord / Aldi Süd Discounter wollen Kükentöten abschaffen

Lebensmittel Praxis | 06. Juli 2020
Aldi Nord / Aldi Süd: Discounter wollen Kükentöten abschaffen
Bildquelle: Aldi

Aldi Nord und Aldi Süd arbeiten weiter daran, das Kükentöten entlang ihrer Lieferketten abzuschaffen. Sie setzen dabei auf ein genanalytisches Verfahren zur Geschlechterbestimmung im Ei.

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Mitte März hatten sich die Unternehmen dazu verpflichtet, bis 2022 deutschlandweit die gesamte Produktion ihrer Boden-, Freiland- und Bio-Eier umzustellen. Um ihr Vorhaben umzusetzen, nutzen sie jetzt unter anderem das genanalytische Verfahren des Biotech-Unternehmens Planton. Zudem beziehen die Unternehmen ab 2021 schrittweise alle Bio-Eier aus der sogenannten „Bruderhahn-Aufzucht“.

Aldi Nord und Aldi Süd haben sich für eine konsequente Anwendung neuer Methoden entschieden. „Dabei unterstützen wir wirkungsvolle Ansätze, die es ermöglichen, das Kükentöten in unseren Lieferketten zu beenden. Wir freuen uns, dass wir mit dem Bruderhahn-Projekt und der Geschlechtsbestimmung im Brutei unserem Ziel einen wesentlichen Schritt näherkommen“, so Simon Gelzer, Managing Director Corporate Buying bei Aldi Süd.

Bei der Suche nach neuen Lösungen möchten die Discounter auch ihre Lieferanten und die Forschung dazu ermutigen neue Technologien auf den Markt zu bringen. „Als einer der größten Händler für Hühnereier ist das Thema für uns von besonderer Bedeutung. Mit Planton haben wir einen Partner an der Seite, mit dem wir innovative Lösungen fördern und umsetzen können, um dem Kükentöten in unseren Lieferketten ein Ende zu setzen“, sagt Tobias Heinbockel, Managing Director Category Management bei Aldi Nord.