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Kaufland Digitaler Pfandbon im Testlauf

Moritz Stahl | 08. April 2019
Kaufland:  Digitaler Pfandbon im Testlauf
Bildquelle: Kaufland

Immer wieder gehen Leergutbons verloren. Bei Kaufland startet nun ein Projekt um dem Kunden dies zu ersparen. Der Lebensmittelhändler testet in Süddeutschland (siehe Karte) den „Smartbon“. Seit Anfang April haben Kunden in zwölf ausgewählten Filialen über die Smartbon-App die Möglichkeit, sich direkt am Leergutautomaten ihren Pfanbon digital generieren zu lassen.

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 Die Idee zu dem papierlosen Pfandbon hatte eine Kaufland-Mitarbeiterin. „Nach einer größeren Pfandrückgabe zeigte mein Pfandbon rund 30 Euro. Da man öfter an der Kasse erst einmal nach den Bons suchen muss, habe ich mich gefragt, ob es nicht möglich wäre, den Vorgang zu digitalisieren und den Bon in eine App zu integrieren“, beschreibt Dorothee Petzl, Customer Journey bei Kaufland, das Entstehen ihrer Idee. Einlösbar sind die Bons dann in rund 150 Märkten in Süddeutschland.

Vorteile des Smartbons

Mit der einfach und intuitiv bedienbaren Smartbon-App geht kein Pfandbon mehr verloren. Ein großer Benefit im Zeichen der Nachhaltigkeit ist, dass sich durch die Digitalisierung bei über 660 Filialen jährlich rund 200 Millionen ausgedruckte Pfandbons einsparen ließen. Da die Bons durchschnittlich jeweils zwölf Zentimeter lang sind, ergebe das in Summe einen rund 24.000 Kilometer langen Papierstreifen. Wenn man davon ausgeht das der Kaufland Pfandbon 8 cm breit ist, wäre das eine Fläche von 1,92 km2.

Nach dem Download der App „Kaufland Smartbon“ registriert sich der Kunde und kann entscheiden, ob er den Bon direkt oder erst bei einem der nächsten Einkäufe einlösen möchte. Dazu öffnet der Kunde beim Bezahlen einfach die App, lässt den Code an der Kasse scannen und schon wird das Pfand von dem Einkauf abgezogen.