Edeka Bangemann:Nachhaltig auf vielen Ebenen

Bildquelle: Viktor Smidt

Edeka Bangemann Nachhaltig auf vielen Ebenen

Eigene Rinder, eigene Schweine, eigene Kartoffelfelder und dazu eine Eigenmarke mit selbst hergestellten Gerichten: Der Edekaner Bastian Bangemann (Foto) setzt im Rems-Murr-Kreis ganz auf regionale und hochwertige Lebensmittel.

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Ende September wurde wieder geschlachtet in Bangemanns Rinderherde. Dabei wird jedoch kein Stück Frischfleich des massigen Rinds in der Theke des Edeka-Markts von Bastian Bangemann im rund einen Kilometer entfernten Auenwald-Lippoldsweiler (Rems-Murr-Kreis) landen. Und das, obwohl Züchter Peter Fischer die Dexter-Herde im Auftrag des Händlers hält, der für alle Kosten aufkommt. „Wir haben das Tier schon komplett vermarktet, bevor es geschlachtet wird“, erklärt Bangemann. Seine Kunden schätzen die Fleischqualität der alten Hausrind-Rasse und die lokale Herkunft so sehr, dass sie bereit sind, z. B. für einen Braten mit 33 Euro pro kg mehr als das Dreifache des herkömmlichen Preises zu zahlen.

Seit Mitte 2015 arbeiten Bangemann und Fischer zusammen. Fünf Tiere werden pro Jahr geschlachtet. Das Dexter-Fleisch ist derart beliebt bei den Kunden, dass der Kaufmann selbst noch nie ein frisches Stück probiert hat. Für ihn und alle, die ihre Bestellung nicht schnell genug abgeben, gibt es aber – von einer Metzgerei hergestellt – Dexter-Wurst, darunter Cabanossi, Salami und Lyoner, sowie selbst produzierte Fertiggerichte im Weckglas. Für 480 g Dexter-Haschee zahlen die Kunden 7,99 Euro. „Vielleicht finden das manche zunächst teuer, doch wenn sie einmal ein Glas gekauft haben, sind sie von der Qualität überzeugt“, sagt Bastians Bruder Martin Bangemann.

Nachhaltig ist auch die komplette Vermarktung der Mangalica-Wollschweinen: Diese werden in der unmittelbarer Nähe zu Bangemanns erstem Markt in Weissach im Tal auf einem Demeter-zertifizierten Hofgut für die Edekaner gezüchtet und nach 12 bis 16 Monaten geschlachtet werden.

Wie der Edekaner in seinen Märkten das Thema Nachhaltigkeit lebt, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 15 der Lebensmittel Praxis, der Green Edition.

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