Verdi habe eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 1 Euro pro Stunde gefordert, während die Ausbildungsvergütungen um 100 Euro pro Monat steigen sollen. Das Angebot der Arbeitgeber habe laut dpa-Informationen dagegen nach zwei Nullmonaten eine Anhebung in zwei Schritten mit 2 sowie 1,8 Prozent bei einer Laufzeit von insgesamt 24 Monaten vorgesehen.
Ein Tarifabschluss gelte zunächst als Richtschnur für 490.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und 205.000 geringfügig Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen. Bundesweit werde bislang noch ohne Ergebnis in 14 Tarifbezirken verhandelt.
Trotz eines verbesserten Arbeitgeberangebots seien die Gespräche auf den 29. August 2017 vertagt worden.
Tarifkonflikt Verdi droht in NRW mit Warnstreiks
Ohne Ergebnis verlief laut Deutscher Presse-Agentur auch die vierte Runde im Tarifkonflikt für Beschäftigte im NRW-Einzelhandel. Die Folge: verhärtete Fronten, und die Gewerkschaft Verdi droht mit Warnstreiks.
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