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Mediterane Snacks Kulinarisches Flair

Dieter Druck | 30. August 2010

Snacken, Portionsgrößen, neue Verpackungen sowie Geschmacksvarianten sind eindeutige Trends in den mediterranen Sortimenten des deutschen Handels.

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Mediterrane Spezialitäten sind auf deutschen Tischen heimisch. Oftmals nimmt der Verbraucher sie gar nicht mehr als solche wahr. Im Zuge des Gewöhnungsprozesses differenziert er gleichzeitig stärker. Das bringt neue Vielfalt in die Sortimente.

Beim Feinkostanbieter Dittmann ist die Richtung vorgegeben. „Wir orientieren uns mehr und mehr ins Kühlregal“, sagt Marketing-Chefin Petra Sommerfeld. Das sei ein ganz klarer Trend. Im wettbewerbsintensiven Umfeld, aber auch einem wachsenden Olivenmarkt verzeichne man über die vergangenen Jahre steigende Ab- und Umsätze. Dabei würden die Ansprüche einer zunehmend differenzierenden Käufergruppe berücksichtigt. Der Deutsche präferiert immer noch die grüne Olive ohne Kern und am liebsten gefüllt mit Paprikapaste. Aber die schwarzen sind im Kommen. Ebenso wird über die Füllung (Knoblauch, Chili) für Abwechslung gesorgt und der Aspekt Herkunft gewinnt an Bedeutung.

Süße Oliven-Variationen sind bei Dittmann in Arbeit und werden voraussichtlich zum Herbst eingeführt. „Das ist eine winzige Nische und die Produkte müssen am PoS sehr stark promotet werden“, erklärt die Marketingleiterin. Zuvor eröffnet man mit Ofen-Antipasti eine neue Linie. Zwei Sorten werden in rund sechs Wochen auf den Mark kommen. Die ofenfeste 100-g-Schale mit Halumi bzw. Feta-Produkten soll zu einem EVP vom 2,99 Euro angeboten werden. Die Haltbarkeit beträgt 40 Tage. Ansonsten setzt sich aus Sicht von Sommerfeld der Trend zu gefüllten Antipasti fort. Dittmann offeriert hier neue Variationen mit Ziegenkäse und ebenso ist die Würzung mit Koriander ein neuer Ansatz. Ein Zukunftsthema bei den mediterranen Happen könnten Sardellen oder allgemein Fisch sein. Verkaufstests mit Stolpertruhen haben gezeigt, dass insbesondre im zweistufigen Handel die Platzierung von Oliven und Antipasti innerhalb der Obst- und Gemüseabteilung den Abverkauf stimuliert. Hier stehen nach wie vor die Produkte mit Öl im Vordergrund, aber es sei eine Tendenz zu Produkten ohne Öl zu erkennen, sagt Sommerfeld. 
  

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