Tag der Entscheidung Supermarkt des Jahres 2010 - E-Center Ingolstadt

Aufgalopp zum Endspurt: Noch ein Mal müssen die Marktleiter der nominierten Geschäfte alles geben und der Jury live Rede und Antwort stehen. Alle zwölf Finalisten sind Leuchttürme ihrer Branche, aber nur vier dürfen sich am Abend des 18. Mai über den Titel „SuperMarkt des Jahres 2010“ freuen.

Dienstag, 31. August 2010 - Ladenreportagen
Christina Steinheuer

E-Center, Ingolstadt

Kategorie Filialisten mit mehr als 2.000 Quadratmetern Verkaufsfläche:
„Bei uns ist immer was los“, erzählt Marktleiter Rolf Gebhart: Mal ist ein Kamerateam vor Ort und dreht fürs Fernsehen, mal geben Fußballer des FC Ingolstadt (der dieses Jahr auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga hofft) eine Autogrammstunde. Und mit Stolz in der Stimme fügt Gebhart hinzu: „Wir arbeiten ja auch in einem tollen Markt!“. Das E-Center in der Römerstraße besticht schon durch seine Architektur: ein Quader, der nachts gelb beleuchtet ist, dazu kommen auf dem Parkplatz gelb-strahlende Boxen für die Einkaufswagen. Auch bei Tageslicht macht das Gebäude eine gute Figur, die Längsseite ist voll verglast und lässt viel Licht in den Verkaufsraum. Zusätzlich rücken noch einmal 700 Lampen die Ware ins rechte Licht. Ein Pluspunkt ist die Übersichtlichkeit: An jeder Stelle der Verkaufsfläche kann ein Erwachsener den Markt überschauen. Farben und Schilder leiten den Käufer schnell zur gewünschten Ware. Der Markt wirkt luftig, an verschiedenen Stellen ist Platz für liebevoll gestaltete Zweitplatzierungen.

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Zu den Hinguckern zählen neben den Bedienungsabteilungen die Exoten-Präsentation gleich am Eingang der Obst- und Gemüse-Abteilung sowie Wein und Kosmetik (wobei die beiden letzteren als Shop-in-Shop gestaltet sind). Mit 1.000 Weinen aus aller Welt und einem Humidor mit Zigarren kann man auch bei kaufkräftigen Kunden punkten. Das E-Center zählt zu den Vorzeige-Objekten der Neukauf Südbayern GmbH, hier laufen immer wieder Tests für Neuheiten. Derzeit wird ein Handy-Scan ausprobiert, bei dem sich Konsumenten per Smartphone über spezielle Produkte informieren können.
Architektur, Design und ansprechende Präsentationen zeichnen den Ingolstädter Markt aus. Hier erprobt man immer wieder neue Technik, wie z.B. das Handy-Scanning (Foto oben re.), bei dem sich der Kunde über Produkte informieren kann.

{tab=Fakten}

Verkaufsfläche: 2.700 qm
Brutto-Umsatz 2009: 12,3 Mio. Euro
Artikel: 36.000
Mitarbeiter (auf Vollzeit): 45
Personalkosten: 11,4 Prozent
Kunden/Woche: 11.150
Durchschnittsbon: 20,85 Euro


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