Chefwechsel Nils Hemmerle übernimmt die Führung bei Gerolsteiner

Der Mineralwasserhersteller Gerolsteiner bekommt einen neuen Chef. Nils Hemmerle (Foto) wechselt von Henkel und löst Roel Annega ab. Der 46-Jährige bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Vertriebs- und Marketingfunktionen mit.

Dienstag, 14. April 2026, 14:59 Uhr
Manuel Glasfort
Bringt viel Erfahrung von Henkel mit: Nils Hemmerle, neuer CEO von Gerolsteiner. Bildquelle: Gerolsteiner

Der Mineralwasserhersteller Gerolsteiner wechselt die Führungsspitze aus. Nils Hemmerle übernimmt am 17. August 2026 den Posten des Vorsitzenden der Geschäftsführung, wie das Unternehmen mitteilte. Er löst Roel Annega ab, der das Unternehmen zum 31. August 2026 verlässt.

Der 48-jährige Hemmerle kommt von Henkel Consumer Brands, wo er derzeit als Geschäftsführer für Zentral- und Osteuropa das gesamte Konsumentengeschäft verantwortet. Zuvor steuerte er als Vertriebsvorstand das europäische Vertriebsgeschäft. Hemmerle trat 2004 bei Henkel ein und durchlief zunächst verschiedene Vertriebs- und Marketingfunktionen in Deutschland. Anschließend hatte er international leitende Marketing-, Vertriebs- und Geschäftsführungspositionen inne, unter anderem für die Region Benelux.

„Wir freuen uns, dass wir Nils Hemmerle für die Steuerung unserer nächsten Unternehmensphase gewinnen konnten“, sagte der Vorsitzende des Gerolsteiner-Beirats, Stefan Schmitz, laut Mitteilung. Seine über 20-jährige Erfahrung in Vertriebs-, Marketing- und General-Management-Funktionen sowie seine Expertise in der Entwicklung und Führung von starken Marken passten ideal zu den nächsten Schritten der Unternehmensstrategie und dem Ausbau der Segmente Mineralwasser und Erfrischungsgetränke. Das Unternehmen dankte Annega, dass er die Staffelstabübergabe vorbereitet habe und begleiten werde.

Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass Gerolsteiner Sven Hoffmann als kaufmännischen Geschäftsführer holt.

Gerolsteiner beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 850 Mitarbeiter, mehr als 45 davon sind Auszubildende. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt den Angaben zufolge bei 16 Jahren. Das Unternehmen ist mehrheitlich im Besitz der Bitburger Unternehmensgruppe.

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