Spirituosenbranche Underberg legt ersten Nachhaltigkeitsbericht vor

Der Spirituosenhersteller Underberg veröffentlicht seinen ersten kompakten Nachhaltigkeitsbericht. Das Unternehmen hat seine CO₂-Emissionen bei der Fahrzeugflotte bereits um 60 Prozent reduziert. Bis 2035 soll der Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien stammen.

Freitag, 01. August 2025, 08:17 Uhr
Theresa Kalmer
Neben den international bekannten Marken Underberg, Asbach und Pitú bietet das Unternehmen weitere eigene Marken und Distributionsmarken an. Dazu gehören aus dem eigenen Haus zum Beispiel St. Hubertus-Tropfen, Xuxu, Zwack Unicum und Grasovka. Bildquelle: Underberg

Der Spirituosenhersteller Underberg hat seinen ersten kompakten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Bericht für das Geschäftsjahr 2024/25 ergänzt die bestehende Berichterstattung nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), wie das Unternehmen mitteilte.

Meilenstein auf dem Weg zu enkelfähiger Zukunft

Nach eigenen Angaben hat Underberg in den vergangenen Jahren bereits einige Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit erzielt. So habe das Unternehmen die CO₂-Emissionen seiner Fahrzeugflotte in den vergangenen acht Jahren um 60 Prozent reduziert. Den Verbrauch von Verpackungsmaterial habe Underberg in den vergangenen vier Jahren um rund 23 Prozent gesenkt, informierte das Unternehmen. 

„Dieser Bericht ist ein Meilenstein auf unserem Weg zu einer enkelfähigen Zukunft unseres Hauses“, erklärte Verwaltungsratspräsidentin Hubertine Underberg-Ruder. Das Unternehmen hat sich für die kommenden Jahre weitere Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2035 will Underberg den Angaben zufolge seinen Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Energien decken. Bis 2045 sollen die CO₂-Emissionen in den Bereichen Scope 1 und 2 auf null sinken.

Nächster Nachhaltigkeitsbericht für 2027 geplant

Auch im Personalbereich hat sich das Unternehmen Ziele gesetzt. Der Frauenanteil in Führungspositionen soll bis zum Geschäftsjahr 2028/29 auf über 32,5 Prozent steigen, teilte Underberg mit. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben außerdem bei der Entwicklung neuer Produkte ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept entlang der Wertschöpfungskette berücksichtigen. Zusatzstoffe und Zucker sollen vermieden oder reduziert werden.

Den nächsten Nachhaltigkeitsbericht will Underberg im Jahr 2027 vorlegen.

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