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Philip Morris f6 kommt jetzt aus Polen

Lebensmittel Praxis | 12. August 2019

Im Osten Deutschlands schätzen viele Raucher die DDR-Kultmarke f6 aus der Zigarettenfabrik in Dresden. Nun hat Philip Morris die Produktion nach Polen und Tschechien verlegt; seit Anfang Juni werden die Zigaretten in Werken in Krakau und Kutna Hora produziert.

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Als Grund für die Produktionsverlagerung führt der Konzern nach Medienberichten das neue Nachverfolgbarkeitssystem Track & Trace an. Das Aufbringen des fälschungssicheren Codes auf die Zigarettenschachteln ist laut Philip Morris „mit Dresdner Maschinen technologisch nicht machbar“, meldet der Newsletter BTWE Chef-Info. Die etwa 300 Dresdner Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Die f6 Cigarettenfabrik behält ihren Namen, werde sich aber künftig auf Feinschnitt konzentrieren, zitiert der Newsletter „Bild“.

Aus DDR-Zeiten existieren neben f6 noch Karo und Cabinet. Philip Morris hatte 1990 die früheren VEB Vereinigte Zigarettenfabriken Dresden übernommen und die Produktion am Standort Dresden weitergeführt.