Der Handelskonzern Metro hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 seinen Umsatz gesteigert und das operative Ergebnis verbessert. Das Belieferungsgeschäft entwickelte sich dabei besonders dynamisch, während das stationäre Geschäft stagnierte. Dies teilte das Unternehmen mit.
18 Millionen Euro Transformationskosten
Der Umsatz im Belieferungsgeschäft stieg währungsbereinigt um 12,9 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das stationäre Geschäft lag währungsbereinigt auf Vorjahresniveau bei 6,4 Milliarden Euro. Die Online-Plattform Metro Markets erzielte einen Umsatz von 40 Millionen Euro und blieb damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im ersten Quartal auf 431 Millionen Euro, nach 412 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Treiber waren nach Angaben von Metro das umsatzbedingte Wachstum sowie Produktivitätsverbesserungen. Gegenläufig wirkten sich rückläufige sonstige Erträge aus. Transformationskosten beliefen sich auf 18 Millionen Euro und standen im Zusammenhang mit globalen Kosteneinsparungs- und Effizienzprogrammen.
Metro bestätigt Prognose für das Geschäftsjahr
Der operative Cashflow verbesserte sich deutlich auf 179 Millionen Euro, nach minus 14 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Dies führte Metro in erster Linie auf Veränderungen im Nettobetriebsvermögen zurück. „Das Belieferungsgeschäft bleibt dabei der zentrale Wachstumstreiber. Gleichzeitig verbessern wir unsere Produktivität und Kostenstrukturen konsequent und treiben strategische Initiativen mit viel Energie voran.“ Das sagte der Vorstandsvorsitzende Steffen Greubel.
Metro bestätigte die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26. Der Vorstand erwartet weiterhin ein währungs- und portfoliobereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent. Zudem rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 50 bis 150 Millionen Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2024/25.

