Von den Innenministern der Länder und vom Bundesinnenminister fordern die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und ein Bündnis aus 55 weiteren Organisationen ein bundesweites Verbot privater Silvesterböller und -raketen. Grund: Einsatzkräfte würden mit Raketen und Böllern attackiert, Millionen Haus-, Nutz- und Wildtiere in panische Angst versetzt und an keinem Tag des Jahres sei die Luft so stark mit Feinstaub belastet wie in der Silvesternacht. Die DUH und ihre Partner machen bereits seit Jahren mobil, konnten die Verkaufszahlen bisher aber offenbar nicht wesentlich beeinflussen.
Auch Deutsches Kinderhilfswerk ist dabei
Hinzu kämen tausende Verletzte, darunter viele Kinder, die sich an liegengebliebenen, vermeintlich nicht explodierten Böllern schwer verletzten. Erstmals beteilige sich daher auch das Deutsche Kinderhilfswerk als erste Kinderrechtsorganisation am Bündnis. Vorbild sind aus Sicht der DUH und ihrer Bündnispartner die Niederlande. Dort ist privates Silvesterfeuerwerk ab dem Jahreswechsel 2026/2027 verboten.
Dem Aktionsbündnis für ein böllerfreies Silvester gehören unter anderem an: Gewerkschaft der Polizei, Bundesärztekammer, Deutscher Tierschutzbund, Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Deutsches Kinderhilfswerk, Bundesverband Tierschutz, Deutsche Tinnitus-Liga, Deutscher Naturschutzring, Deutsche Atemwegsliga, Deutsche Lungenstiftung, Bundespsychotherapeutenkammer, Deutscher Allergie- und Asthmabund, Bundesverband für Umweltberatung.

